Hans Graf verfasste in der Regel seine Schriften als Skript für einen Vortrag. In diesen erklärt er seine Ansicht zu einem Thema und stellt in den meisten Fällen Forderungen. Diese Forderungen verpackt er meistens in sehr lange und komplexe Sätze. In diesen Sätzen zerpflückt er Ansichten und synthetisiert anschliessen daraus seine eigene Meinung. Hierfür bezieht sich Graf immer wieder auf Passagen aus der Bibel oder zitiert Gleichnisse und Symbole daraus. Diese Form behielt er selbst in kurzen Text bei. Dieser Schreibstil spiegelt Hans Grafs Vorliebe für die studia humanitatis, welche unter anderem einen Fokus auf die Rhetorik und die Grammatik legt. Dass er diese Vorträge vor einem Fachpublikum hielt und nicht als Predigt vor einer Laienzuhörerschaft, wird durch diese Form sichtbar.